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Bevor der Kaffee frisch gebrüht in deine Tasse kommt, hat er schon einen langen Weg hinter sich...

 

Denn guter Kaffee braucht nicht nur Zeit, sondern auch Geduld und Aufmerksamkeit beim Anbau. Denn die Ernte und Aufbereitung ist das A und O, um das Beste an Geschmack in den Bohnen zu wecken!

 

Kaffee wächst am besten um den Äquator herum. Der sogenannte „Kaffeegürtel“ bietet das richtige Klima für die empfindlichen Sträucher. Dabei muss Tag und Nacht eine ausgeglichene Temperatur von maximal 25 °C herrschen. Auch dürfen die Sträucher nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein und benötigen die richtige Menge Regen.

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Ein weiterer Faktor ist der Boden selbst. Ein leicht saurer Boden gefällt den Sträuchern am besten. Durch verschiedene Mineralien und Nährstoffe im Boden kann der Kaffee ganz eigene, besondere Geschmacksnuancen entwickeln.

 

Die Kaffeesträucher können dabei eine Größe von ca. 3 bis 8 Metern erreichen, je nach Art und Sorte.

 

Die Sträucher tragen bis zu zweimal im Jahr Früchte, die sogenannten Kaffeekirschen. Diese können von rubinrot über strahlend gelb bis hin zu dunkel schwarz sein. Dies hängt auch von der Art und dem Reifegrad ab. Die Kerne der Kirsche sind das, was wir als Kaffeebohne kennen.

 

Pro Kirsche kann man normalerweise mit zwei gleichgroßen Kaffeebohnen rechnen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die teilweise 10% der Ernte ausmachen.

Arabica und Canephora

Von den über 80 verschiedenen Kaffeearten werden nur vier Arten ertragreich kultiviert.

 

 

Von diesen vier Arten sind nur zwei für den Weltmarkt interessant - die Sorten Arabica und Canephora (irrtümlicher Weise oft als "Robusta" bekannt).

Die Unterschiede

 

1.Unterschied: Die Anbauhöhe

Während Arabica besser im Hochland von über 900 Metern über NN gedeiht, ist der Canephora eher in Höhen von ca. 800 Metern über NN zu finden. Zudem ist die Canephora-Pflanze selbst von Natur aus robuster und unempfindlicher gegen Krankheiten.

 

2.Unterschied: Die Kaffeebohnen selbst und ihr Geschmack

Arabica-Bohnen haben eine längliche Form und einen gekrümmten Schnitt.

 

Arabica-Varietäten gehen geschmacklich in fruchtigere Richtungen und bieten oft feine, nuancierte Aromen auch der Koffeingehalt ist mit ca. 1,2 mg halb so hoch wie bei Canephora Varietäten (ca. 2,2 mg Koffein).

Die Canephora-Bohnen sind eher kleiner, oval und haben einen geraden Schnitt.